Programm WerkBundTag Berlin 2016, Gestaltung Nicolaus Ott und Roman Bittner
Programm WerkBundTag Berlin 2016, Gestaltung Nicolaus Ott und Roman Bittner

Ausflug in die WerkBundStadt
von Gestern und Morgen

 

Vom 23. bis 25. September 2016 veranstaltet der Deutsche Werkbund Berlin den jährlich stattfindenden WerkBundTag auf dem Gelände der zukünftigen WerkBundStadt in Charlottenburg Nord. Die Besucher können das verlassene Tanklager ebenso besichtigen wie das benachbarte Vattenfall-Heizkraftwerk und die Bildgießerei Noack. Am 24.09. werden im WerkBundHaus und WerkStattHaus zwei Ausstellungen eröffnet, die sich sowohl mit der Geschichte der Werkbundsiedlungen auseinandersetzen als auch mit dem aktuellen Projekt und den Entwürfen für die WerkBundStadt.

Skizze Städtebauliches Konzept © WerkBundStadt Berlin
Skizze Städtebauliches Konzept © WerkBundStadt Berlin

Mehr als Möbel-, Raum-, Haus-, Stadt- und  Zeitfragen

 

Modus ist seit Jahrzehnten im Werkbund Mitglied und deshalb auch eines der Partnerunternehmen, das sich im WerkStattHaus präsentiert. Bevor die WerkBundStadt zur Baustelle wird, ist schon ein intensiver Entwicklungsprozess im Gange. Es sind nicht nur technische, planerische und ästhetische Fragen zu beantworten, sondern vor allem soziale, gesellschaftliche: Wie wollen wir wohnen, leben und arbeiten? Welche Ansprüche soll ein Stadtquartier mit Zukunft erfüllen? Für wen bauen wir? Was brauchen die Bewohner, um hier zu Hause zu sein? Wie verbindet sich das Quartier mit der Nachbarschaft? Und viele mehr. Die Diskussion braucht ebenso Zeit, wie die Antworten und die Umsetzung der visionären Ideen. 

NOMOS Glashütte, Gestaltungsprozess Porträt Mark Braun, Foto: Sebastian Asmus
NOMOS Glashütte, Gestaltungsprozess Porträt Mark Braun, Foto: Sebastian Asmus

Unser Gast zum WerkBundTag:
Mark Braun und seine Arbeit für NOMOS

 

Wir fanden es faszinierend im Kontext dieser großen Pläne, unseren Bick auf ein kleines Objekt zu richten, das der Zeitgeschichte ein aktuelles Aussehen gibt.

Die Arbeiten des Berliner Produktdesigners Mark Braun sind schon seit langem auffallend klug und schön. In seinen Objekten und Möbeln verbinden sich Philosophie und Handwerk zu einer unzertrennlichen Einheit, die jedes Detail höchst natürlich erscheinen lässt. So sehr seine Entwürfe den Geist ansprechen, so sinnlich lassen sie sich erleben. Diese große Begabung zur Leichtigkeit hat Mark Braun nun auch en miniature bewiesen: mit dem Entwurf der Metro für NOMOS Glashütte.

NOMOS Glashütte, Gestaltungsprozess Metro Zifferblatt (Foto NOMOS Glashütte)
NOMOS Glashütte, Gestaltungsprozess Metro Zifferblatt (Foto NOMOS Glashütte)

Das sichtbare und unsichtbare Kunststück der Uhr steckt voller Raffinesse, tiefem Verständnis der Feinuhrmacherei und souveräner Handschrift des Gestalters. Wir freuen uns, ihnen diese Zeitgeschichte zeigen zu dürfen. Denn Zeit brauchen wir alle. In der Metro hat sie einen neuen Ausdruck gefunden, mit dem Stunden, Minuten und Sekunden freundlich vergehen.

NOMOS Glashütte, Gestaltungsprozess Metro Gehäuse, Design: Mark Braun, Foto: Sebastian Asmus
NOMOS Glashütte, Gestaltungsprozess Metro Gehäuse, Design: Mark Braun, Foto: Sebastian Asmus

Metro mit Swing-System

 

Für Metropolenbewohner mit Sinn für Ästhetik ist diese Uhr gemacht. Metro verbindet feinste Präzision mit klarer Eleganz, ist weltgewandt und sich doch seiner Wurzeln stets bewusst: Bei aller Weltläufigkeit ist dieser Zeitmesser durch und durch Glashütte. In ihm tickt das exquisite NOMOS-Swing-System – das hauseigene Assortiment, welches zu seinem Start für Furore sorgte.

NOMOS Glashütte, Metro Datum Gangreserve, Design: Mark Braun, Foto: Holger Wens
NOMOS Glashütte, Metro Datum Gangreserve, Design: Mark Braun, Foto: Holger Wens

Seit ihrer Einführung im März 2014 wurde Metro unter anderem mit dem German Design Award, dem Good Design Award und dem iF Product Design Award ausgezeichnet. Und sie hat Familienzuwachs bekommen: Metro 38 Datum und Metro 38 Datum stadtschwarz sind etwas größer als die Ur-Metro – und ohne Gangreserveanzeige noch einen Tick reduzierter. In der  NOMOS-Serie neomatik gibt es Metro zudem auch als Selbstaufzug.