©Louis Poulsen, Pendelleuchte Patera
©Louis Poulsen, Pendelleuchte Patera

Ein Platz an der Sonne

„Die perfekte Leuchte ist die Sonne. Sie spendet Licht und Leben.“ Mit dieser Aussage beschreibt der Designer Øivind Slaatto seinen Anspruch an die Leuchte Patera, die er für das 140 Jahre alte dänische Unternehmen Louis Poulsen entworfen hat. Diese Leuchte erleuchtet die Räume, wenn die Sonne untergegangen ist. Slaatto wollte eine Lichtquelle gestalten, die Menschen schön aussehen und sich wohlfühlen lässt. Das Ergebnis ist Patera, eine Art moderner Kronleuchter. Zumindest kann die Patera mit Eleganz und Raffinesse den gleichen Effekt wie die alten majestätischen Leuchten im Raum erzeugen – nur ohne Bombast und Protz.

©Louis Poulsen, Pendelleuchte Patera
©Louis Poulsen, Pendelleuchte Patera

Intelligente Naturerscheinung

Aus der Ferne wirkt die Patera wie eine weiße, perforierte Kugel. Je genauer man sie betrachtet, um so beeindruckender wirkt ihre komplexe Konstruktion und Struktur, die von Hand zusammengesetzt wird. Die Inspiration zu dieser Konstruktion ist ein natürliches Wachstumsprinzip, das Slaatto schon lange fasziniert: Pflanzen wachsen in einem spiralförmiges Muster, sie wenden sich immer der Sonne zu und bilden Samen in diesem Muster aus. Etwa die Sonnenblume oder der Tannenzapfen. Für diese natürliche Folge des Wachstums fand der italienische Mathematiker Leonardo Fibonacci im 13. Jahrhundert sogar eine Formel. Diese Fibonacci Folge, oder der Goldene Schnitt ist mathematisch recht einfach 0+1 =1, 1+1 =2, 1+2 = 3, 2+3 = 5 und so weiter. Die Patera greift diese Sequenz auf und bringt sie zu einer neuen Qualität.

©Louis Poulsen, Pendelleuchte Patera
©Louis Poulsen, Pendelleuchte Patera

Blendfrei und fokussiert

Das Licht der Patera ist weich und angenehm. Die kugelförmige Pendelleuchte verteilt das Licht diffus in alle Richtungen und erhellt den Raum ohne zu Blenden. Das liegt an den vielen kleinen diamantförmigen, unterschiedlich platzierten Zellen, aus denen sich die Kugel zusammensetzt. Jede Zelle wurde so gestaltet, dass sie das Licht einfängt und das Leuchtmittel bei einem Blickwinkel von über 45 Grad abschirmt. Es leuchtet jede einzelne Zelle. Bei einem Winkel von unter 45 Grad sind die Felder offen und leiten das Licht nach unten. So kann die Patera auch wunderbar als Pendelleuchte über dem Tisch hängen und fokussiert Licht abgeben.

©Louis Poulsen, Pendelleuchte Patera
©Louis Poulsen, Pendelleuchte Patera

Für kleine und große Auftritte

Die Patera gibt es in drei Durchmessern
Ø 900 mm
Ø 600 mm
Ø 450 mm

Erhältlich als Version für LED oder herkömmliche Leuchtmittel, einige Varianten auch dimmbar
Oberfläche: Weiß, Matt.
Material:
Schirm: Geschnittenes mattes PVC.
Aufhängung: E27: Matt verchromtes Messing und Druckguss-Acryl.
LED: Mattweiß.

Gewicht:
Min: 0,5 kg Max: 12,1 kg

Schutzart:
Schutzart IP20. Schutzklasse: I (LED), II (E27).

©Louis Poulsen, Pendelleuchte Patera
©Louis Poulsen, Pendelleuchte Patera

Über Louis POulsen

Das dänische Unternehmen wurde schon Ende des 19. Jahrhunderts gegründet. Nach dem Einstieg von Louis Poulsen, einem Neffen des Gründers, wurde es umbenannt und entwickelte sich zu einem weltweit bekannten Hersteller von modernen Leuchten, der bis heute in Dänemark Klassiker und zeitgenössische Leuchten produziert. Das erste Erfolgsprodukt war die PH von Poul Henningsen. Sie entstand 1924 und ist heute ein Klassiker. Das gilt auch für die PH Artichoke, ein Entwurf von Henningsen aus dem Jahr 1954. Auch andere berühmte dänische Designer und Architekten wie Arne Jacobsen, Verner Panton haben mit Louis Poulsen zusammengearbeitet und Leuchten gestaltet.

 

Mehr über Louis Poulsen

Über Øivind Slaatto

Øivind Alexander Slaatto (geboren 1978) ist einer der spannendsten jungen Designer Dänemarks, der für seine schlichten und poetischen Lösungen bekannt ist. Er hat ein Masterstudium an Dänemarks School of Design und zuvor eine Ausbildung am Königlichen Dänischen Musikkonservatorium absolviert. Sein musikalisches Verständnis spiegelt sich auch in seiner Herangehensweise an den Designprozess wider. Für ihn ist es normal, dass Kunst mit Üben zu tun hat, und so ist auch der Prozess des Entwerfens bei ihm eine anhaltende Verfeinerung der Lösung. Selbst sagt er über sein Design, es müsse wie ein gespieltes Musikstück sein – die Wirkung sollte einfach und leicht zu genießen sein.

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